Donnerstag, 13. Mai 2010

Cäcilie Arand

Cäcilie Arand
(2. Februar 1838 in Winterstettenstadt bei Biberach an der Riß - 25. Februar 1908 in Waldsee, Württemberg)

Cäcilie Arand, geb. Schumacher war eine deutsche Schriftstellerin.

Cäcilie Schuhmacher wurde als Tochter eines Landwirts und Eisenhändlers geboren. Sie wuchs in Oberschwaben auf und ging später nach Lausanne, um die französische Sprache zu erlernen. 1864 heiratete sie den Arzt Hermann Ferdinand Arand in Waldsee. Erst recht spät fing sie an, schriftstellerisch zu arbeiten. Ihr Werk besteht hauptsächlich aus Erzählungen für die Jugend, die oft religiöse Themen behandeln. Sie wurden vor allem in katholisch geprägten Zeitschriften veröffentlicht. Größere Verbreitung fand ihr Erzählungsband Immergrün.
Verwendete Quelle: Artikel Cäcilie Arand in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. URL:http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=C%C3%A4cilie_Arand&oldid=71758899 (Abgerufen: 13. Mai 2010, 07:36 UTC) Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

Filinto Elísio - Francisco Manuel do Nascimento

Francisco Manuel do Nascimento (Pseudonym: Filinto Elísio)
(21. Dezember 1734 in Lissabon - 25. Februar 1819, Paris)

Francisco Manuel do Nascimento war ein portugiesischer Lyriker, Ordensmann und Übersetzer.


Er wurde in Lissabon geboren und 1754 zum Geistlichen geweiht. Aufgrund seiner liberalen Haltung musste er 1778 nach Paris emigrieren, wo er 1819 verstarb.
Auch war er mit dem französischen Schriftsteller Lamartine befreundet. Seine ersten Gedichte wurden zwischen 1817 und 1819 in Paris veröffentlicht.
Sein Gesamtwerk erschien erstmals zwischen 1836 und 1840 in Portugal.
Oden und Satiren gehörten zu den Hauptgattungen in seiner Lyrik. Auch tat er sich als Übersetzer von Wieland, La Fontaine und Chateaubriand hervor. Insgesamt gilt er als ein Wegbereiter der Aufklärung in Portugal.
Er war der letzte und bedeutendste Vertreter des arkadischen Formalismus in Portugal.

Verwendete Quelle: Artikel Manuel do Nascimento in: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 29. Juni 2009, 14:24 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Manuel_do_Nascimento&oldid=61690040 (Abgerufen: 13. Mai 2010, 06:58 UTC) Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


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Mittwoch, 12. Mai 2010

Annette von Droste-Hülshoff

Annette von Droste-Hülshoff
(12. Januar 1797, Burg Hülshoff bei Münster – 24. Mai 1848, Meersburg)


Annette von Droste Hülshoff war eine deutsche Schriftstellerin. Sie gilt als eine der bedeutendsten deutschen Dichterinnen.


Annette von Droste-Hülshoff stammte aus dem altwestfälischen, katholischen Adel. Sie wurde als Tochter von Clemens August von Droste-Hülshoff und Therese von Haxthausen am 12. Januar 1797 auf der westfälischen Burg Hülshoff zwischen Havixbeck und Roxel bei Münster geboren. Annette von Droste-Hülshoff führte ein zurückgezogenes und eingeengtes Leben. In ihrer Kindheit und Jugend kränklich, bedingt durch ihre Frühgeburt, wurde sie in den Jahren 1812 bis 1819 von Professor Anton Matthias Sprickmann unterrichtet und gefördert. Nach dem Tod ihres Vaters 1826 wurde der Familienbesitz von ihren Bruder Werner übernommen, so dass sie sowie ihre ältere Schwester Jenny mit ihrer Mutter auf deren Witwensitz dem Haus Rüschhaus bei Nienberge übersiedelten.
Eine erste größere Reise führte sie 1825, ein Jahr vor dem Tod ihres Vaters, an den Rhein nach Köln, Bonn und Koblenz. In Bonn, wo ihr Vetter Clemens August von Droste-Hülshoff lebte, verband sie eine Freundschaft mit Sibylle Mertens-Schaaffhausen; zu deren Freundeskreis zählten außer Annette von Droste-Hülshoff Johanna- und Adele Schopenhauer und Goethes Schwiegertochter Ottilie. In Bonn, das sie bis 1842 mehrfach besuchte, begegnete Annette von Droste-Hülshoff außerdem August Wilhelm Schlegel. Zwar stand Annette von Droste-Hülshoff in brieflichem Kontakt mit intellektuellen Zeitgenossen wie den Brüdern Grimm, sie entzog sich aber niemals den Anforderungen ihrer Familie, etwa wenn sie immer wieder als Krankenpflegerin herangezogen wurde. Da sie ständig selbst kränkelte, standen für sie ein Bruch mit der Familie oder der Versuch nie zur Debatte, durch ihre Schriftstellerei ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Wohl aber sah sie ihre Berufung als Dichterin. Auch ihre Mutter erkannte dies und unterstützte ihre Tochter, indem sie beispielsweise versuchte, den Kontakt mit Christoph Bernhard Schlüter herzustellen, was aber zunächst misslang, da dieser die zugesandten Manuskripte für nicht ausreichend erachtete.
Annette von Droste-Hülshoff nahm ihre literarische Arbeit sehr ernst und war sich bewusst, große Kunst zu schaffen. Ihre Balladen wurden berühmt (Der Knabe im Moor), wie auch ihre Novelle (Die Judenbuche). Ein wichtiges Dokument tiefer Religiosität ist ihr Gedichtzyklus „Das geistliche Jahr“, in dem aber - typisch für die Zeit - auch die Zerrissenheit des Menschen zwischen aufgeklärtem Bewusstsein und religiöser Suche gestaltet wird. Die Ausführungen in diesem Werk werden heute als biographisch erachtet, da sie über 20 Jahre an dem gesamten Zyklus arbeitete. Bedeutend für ihr literarisches Wirken waren ihre Reisen an den Bodensee, wo sie zunächst zusammen mit der Mutter ihre Schwester Jenny besuchte, die den Freiherrn Joseph von Laßberg („Sepp von Eppishusen“) geheiratet hatte, der sich mit mittelalterlicher Literatur beschäftigte.
Ab 1841 wohnte sie vorwiegend bei ihrem Schwager auf Schloss Meersburg am Bodensee, sah ihr Zuhause aber weiterhin im Rüschhaus bei Nienberge, wo unter anderem ihre Amme, die sie bis zu deren Tode pflegte, und ihre Mutter wohnten. Mit Levin Schücking verband sie seit 1837 eine Dichterfreundschaft; er war der Sohn einer Freundin, die verstarb, als Schücking ca. 17 Jahre alt war. Durch ihre Vermittlung wurde er 1841 auf Schloss Meersburg Bibliothekar. Insbesondere unter dessen Inspiration entstand in Meersburg ein Großteil ihrer „weltlichen“ Gedichte. Annette erwarb am 17. November 1843 ein Haus, das Fürstenhäusle, am Stadtrand inmitten der Weinberge in Meersburg. Am Nachmittag des 24. Mai 1848 verstarb Annette von Droste-Hülshoff auf Schloss Meersburg am Bodensee, vermutlich an einer schweren Lungenentzündung. Ihr Grab befindet sich auf dem Meersburger Friedhof.
Verwendete Quelle: Artikel Annette von Droste-Hülshoff. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. Januar 2008, 16:46 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Annette_von_Droste-H%C3%BClshoff&oldid=41589723 (Abgerufen: 27. Januar 2008, 19:03 UTC) Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.


Verfügbare eTexte, eBooks und Digitalisate von ngiyaw eBooks 
  • Der Knabe im Moor
  • Die Judenbuche 
  • Gesammelte Schriften – Lyrische Gedichte, (Hrsg. Levin Schücking) Stuttgart, Cotta, 1878-1879
  • Gesammelte Schriften – Erzählende Gedichte – Schriften in Prosa, (Hrsg. Levin Schücking) Stuttgart, Cotta, 1878-1879
  • Gesammelte Schriften – Das geistliche Jahr – Geistliche Lieder, (Hrsg. Levin Schücking) Stuttgart, Cotta, 1878-1879
  • Briefe von Annette von Droste-Hülshoff und Levin Schücking, (1898) (Hrsg. Theo Schücking)
  • Gesammelte Werke - Gedichte und Balladen, 1885
  • Gesammelte Werke - Kleinere Gedichte, 1886
  • Gesammelte Werke - Prosaisches und Jugendwerke, 1886
  • Gedichte, 1873




  • Die Judenbuche, Ein Sittengemälde aus dem Gebirgichten Westfalen.
  • Locke und Lied.
  • Der Knabe im Moor.




  • Bei uns zu Lande auf dem Lande (Romanfragment)
  • Bilder aus Westfalen (Beschreibung von Land und Leuten)
  • Briefe von Annette von Droste-Hülshoff und Levin Schücking
  • Das geistliche Jahr
  • Das Vermächtnis des Arztes
  • Das Hospiz auf dem Großen St. Bernhard (Epos)
  • Die Judenbuche
  • 1844 (Gedichte)
  • Letzte Gaben (Gedichte)
  • sonstige Gedichte




  • Gedichte (Die Ausgabe von 1844)
  • Geistliches Jahr in Liedern auf alle Sonn- und Festtage
  • Einzeln publizierte Gedichte
  • Perdu! oder Dichter, Verleger und Blaustrümpfe
  • Ledwina
  • Die Judenbuche
  • Westfälische Schilderungen
  • Bei uns zulande auf dem Lande





Wortblume 
(169 Gedichte) Gedichte unter der Autorin





  • Das Eselein
  • Erinnerung
  • Am Turme
  • Die Bank
  • Die Schenke am See
  • Kein Wort, und wär' es scharf wie Stahles Klinge - An Levin Schücking
  • Locke und Lied
  • O frage nicht, was mich so tief bewegt - An Levin Schücking
  • Junge Liebe
  • Brennende Liebe
  • Die Nadel im Baume
  • Spätes Erwachen
  • An denselben




  • Unruhe (Gedicht 1816)
  • Das geistliche Jahr (Gedichte 1820/39, publ. 1851)
  • Des Arztes Vermächtnis (Versepos 1834, publ. 1838)
  • Gedichte (publ. 1838)
  • Die Judenbuche (Erzählung 1837/42, publ. 1842)
  • Der Spiritus Familiaris des Roßtäuschers (Ballade 1842, publ. 1844)
  • Gedichte (publ. 1844)
  • Joseph (Prosafragment ca. 1844)
  • Einzeln veröffentlichte Gedichte

Heinrich Leuchthold

Heinrich Leuchthold
(9. August 1827, Wetzikon – 1. Juli 1879, Burghölzli)

Heinrich Leuthold widmete sich nach mühsam errungener Vorbildung auf den Schweizer Hochschulen der Jurisprudenz – seinem Brotstudium –, der Philosophie und der Literaturgeschichte. Eine pädagogische Stellung ermöglichte ihm dann längern Aufenthalt in der französischen Schweiz, in Südfrankreich und Italien, bis er sich 1857 nach Deutschland und zunächst nach München begab. Er verkehrte im dortigen Dichterkreis besonders mit Heyse und Geibel, musste aber den Nahrungserwerb durch Rezensionen u. s. w. seinen Neigungen vorstellen und folgte auch später als treuer Mitarbeiter der Deutsch-Nationalen der »Süddeutschen Zeitung« nach Frankfurt. Die Erschütterung über den Tod eines Bruders trieb ihn 1862 zu einer seine Gesundheit zerrüttenden Winterreise durch die Schweiz. Nach neuem Aufenthalt in München kehrte der Dichter leidend und seelisch verstimmt in seine Heimat zurück – er starb am 1. Juli 1879 in der Irrenanstalt Burghölzli bei Zürich. Seine mit Geibel herausgegebenen Übersetzungen »Fünf Bücher französischer Lyrik« machten ihn neben den im »Münchner Dichterbuch« erschienenen Proben eigenen Schaffens zuerst bekannt, seine Gedichte (1879, Frauenfeld, Huber) gaben endlich Freunde heraus.



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Das Mädchen von Recco
Die Kunst
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Dienstag, 11. Mai 2010

Ilse Frapan

Ilse Frapan
(3. Februar 1849, Hamburg – 2. Dezember 1908, Genf)

Ilse Frapan, eigentlich Elise Therese Ilse Levien, ab 1901 auch Pseudonym Ilse Akunian war eine deutsche Schriftstellerin, zu ihrer Zeit vor allem als Autorin von zahlreichen Bänden Hamburger Novellen bekannt. Sie schrieb aber auch Romane zur zeitgenössischen Frauenfrage.


Ilse Levien wurde als Tochter des Instrumentenmachers Karl H. E. Levien in Hamburg geboren. Der Name Levien (auch Lévien) verdankt sich der französisch-hugenottischen Herkunft der Familie.
Nach ihrem Lehrerinnenexamen war Ilse Frapan an verschiedenen Bildungsinstituten in Hamburg (u. a. am Paulsstift) tätig. Im Herbst 1883 ging sie zusammen mit ihrer Freundin Emma Mandelbaum nach Stuttgart, wo sie Literaturvorlesungen bei Friedrich Theodor Vischer am Stuttgarter Polytechnikum hörte.
Nach dem Tod Vischers, dem sie freundschaftlich verbunden gewesen war, zog sie 1887 nach München. Dort hatte sie Kontakte zu Autoren wie Paul Heyse und Julius Rodenberg. Im Jahr 1890 ging sie nach Hamburg, 1892 nach Zürich. Hier studierte sie Naturwissenschaften und war Mitarbeiterin verschiedener Zeitschriften. Im Jahr 1898 lernte sie den armenischen Lehrer und Schriftsteller Iwan Akunoff kennen, der vermutlich das Vorbild für die Figur des Hovannessian in ihrem Roman Arbeit (1903) war. Mit Iwan Akunoff und Emma Mandelbaum zog sie 1901 nach Genf und nannte sich seit dieser Zeit
Ilse Frapan-Akunian.
Die Folgejahre waren geprägt von mehreren Reisen durch Deutschland, Frankreich und in den Kaukasus. Ilse Frapan engagierte sich für die durch die Türken unterdrückten Armenier und unterstützte Akunoff finanziell durch verstärkte literarische und literaturkritische Arbeiten. Unheilbar krank ließ Ilse Frapan sich 1908 von ihrer Freundin Emma Mandelbaum erschießen, die nach der Tat gleichfalls aus dem Leben schied.

(Verwendete Quelle: Artikel Ilse Frapan. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 20. März 2010, 17:05 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Ilse_Frapan&oldid=72133509 (Abgerufen: 11. Mai 2010, 18:02 UTC) Dieser Artikel (Quellenangabe) basiert auf dem Artikel aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht seit Juli 2009 unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike-Lizenz – vormals GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.)


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